Tagesreflexion zur Selbstfürsorge

Führt dich durch Reflexionen der Selbstfürsorge

Soziale Fachkräfte sorgen gern für Andere; für Kinder, für Familien und Menschen in Not. Dabei übergehen sie sich häufig selbst. Eigentlich wissen sie, was ihnen gut tut. Aber sie nehmen sich selten die Zeit für Selbstfürsorge. Diese rutscht einfach mal durch.

Im übervollen Alltag gleitet einem das eigene Wellbeing leicht durch die Finger. Dazu kommt die Last der seelischen Arbeit mit allen Reaktionen auf Gewalt gegen Kinder und Jugendliche oder andere Klientinnen und Klienten.

Übungen der Selbstfürsorge können einen Wechsel der Perspektive bewirken. Weil positive Emotionen ein Gegengewicht zu der seelischen Arbeit bilden, die man mit den Folgen sexualisierter Gewalt hat. Sie können die Aufmerksamkeit hin zu den positiven Aspekten des Lebens verschieben.

Löst du dich regelmäßig aus sekundären Traumatisierungen?

Hier gehts zu zwei schnellen Techniken in einem digitalen Format. Klicke auf einen der zwei Buttons, die sich öffnen und folge dem Dialog.

P.S.: Möchtest du für deine Organisation einen Workshop buchen, zum Beispiel zum Thema Trauma verstehen – unterstützend helfen und handeln? Dann schreib mir gerne hier: trains@andreabrummack.de Der Tagesworkshop ist auch online verfügbar. Schau hier.


Über die Autorin

Andrea Brummack

Andrea Brummack ist freie Sachverständige in Fragen sexualisierter Gewalt. Sie hilft Menschen, sexuelle Übergriffe zu bewältigen – auf der Basis nonverbaler Methoden. Sie forscht zu Traumafolgelösungen, publiziert darüber und entwickelt Fortbildungen, Workshops etc.

Ihr Buch „Way Out: Sichere Hilfe für missbrauchte Kinder. Was hilft und was heilt“ ist beim Springer-Verlag Berlin Heidelberg erschienen. Sie lebt derzeit in Tübingen bei Stuttgart, glaubt an die tägliche Portion Stille und liebt gut gemachte Krimis, in denen die Bösen ihr Fett ab kriegen. Ohne Glitzer.

»Meine Vision ist eine neue Generation von sozialen Fachkräften, die leicht mit dem Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder umgehen. Ich wünsche mir lebendige Beziehungen im Kinderschutz. Und ich verstehe, dass sozialpädagogische Fachkräfte ihre Arbeit lieben, auch wenn der Stress gewaltig ist. Weil da diese Kinder sind. Diese kleinen, unverfälschten Menschen.«