Hast du einen Verdacht? Bist du unsicher?
Das interaktive Diagnose-Tool Sexueller Missbrauch kann dir mehr Klarheit geben.
Wie funktioniert es?
Du klickst auf einen blauen Button und beantwortest dann 5 Fragen mit Ja oder Nein. Das Tool unterstützt dich dabei, die Beobachtungen wie in einem Quiz in Hinweise und Anhaltspunkte einzuordnen.
Welche Signale gibt es?
Signale, die auf sexualisierte Gewalt hinweisen, lassen sich in vier Bereiche einteilen:
- Sprachliche Phänomene: Auffällige Wortwahl oder ungewöhnliche Aussagen, auch schriftlich.
- Szenische Phänomene: Verhalten, Spiele oder Darstellungen mit sexuellem Bezug.
- Gegenständliche Phänomene: Sexualisierter Umgang mit Objekten oder Materialien.
- Atmosphärische Phänomene: Spürbare Veränderungen der Stimmung, in der Beziehung oder im Raum – schwer zu greifen, aber wahrnehmbar.
Warum ist das wichtig?
Das Tool gibt dir einen ersten Eindruck, ob ein Verdacht gerechtfertigt sein könnte.
Sind es Signale aus mehr als zwei Bereichen, kann dies den Verdacht auf sexualisierte Gewalt erhärten. Das gibt dir eine Grundlage, dem weiter nachzugehen.
Teste das Diagnose-Tool jetzt: https://ccfgncauzkb.typeform.com/to/MkfAAsKz

Wenn du dir beim Verdacht auf sexualisierte Gewalt eine fachliche Meinung bilden möchtest: Das Diagnose-Tool Sexueller Missbrauch unterstützt dich online mit einem interaktiven Check.
Über die Autorin

Andrea Brummack ist freie Sachverständige in Fragen sexualisierter Gewalt. Sie hilft Menschen, sexuelle Übergriffe zu bewältigen – auf der Basis nonverbaler Methoden. Sie forscht zu Traumafolgelösungen, publiziert darüber und entwickelt Fortbildungen.
Ihr Buch „Way Out: Sichere Hilfe für missbrauchte Kinder. Was hilft und was heilt“ ist beim Springer-Verlag Berlin Heidelberg erschienen. Sie lebt derzeit in Tübingen bei Stuttgart, glaubt an die tägliche Portion Stille und liebt gut gemachte Krimis, in denen die Bösen ihr Fett ab kriegen. Ohne Glitzer.
„Meine Vision ist eine neue Generation von sozialen Fachkräften, die leicht mit dem Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder umgehen. Ich wünsche mir lebendige Beziehungen im Kinderschutz. Und ich verstehe, dass sozialpädagogische Fachkräfte ihre Arbeit lieben – auch wenn der Stress gewaltig ist. Weil da diese Kinder sind. Diese kleinen, unverfälschten Menschen.”