Buchvorstellung

Werde ich das nochmal machen?

Vergangenen Samstag war die erste Buchvorstellung von »Mach, dass es aufhört. Signale von Kindern nach sexualisierter Gewalt«

Wir haben gefeiert. Mit leckeren Snacks, angeregten Gesprächen, Musik und Tanz. Informationen. Fachvortrag. Fragen. Alles zu seiner Zeit. Die Torte mit viel Schokolade und einem Herz aus Puderzucker. Eine Kerze in der Mitte, die ich mit einem Wunsch auspuste.

Eva Wied von der TanzEtage und ich beenden den Abend dann mit 20 Gästen, womit wir sehr zufrieden sind. Am Tag danach nehme ich Süßigkeiten mit zu meinem Vater, wir sitzen zusammen, sprechen übers Schreiben und essen die Reste vom Geburtstagskuchen auf. Frohe Ostertage und eine schöne freie Zeit.

Eines meiner größten Learnings ist, dass es sich lohnt, Pläne zu machen und diesen nachzugehen. Es führt zu ausgefüllten Tagen, zu Sinn und Freude im Leben. Und es führt zu Kinderschutz.

Tage wie diese haben viele Ebenen. Sie haben unterschiedliche, vielleicht sogar widersprüchliche Seiten: abenteuerliche und stille. Öffentliche, versteckte. Sie haben geistige Herausforderungen, zeitliche, emotionale und sie bringen mich über eine Schwelle. Die Angst vor Sichtbarkeit verlieren.

Öffentlich sprechen ist nicht meine größte Freude. Dafür muss ich mich schon aus dem Fenster lehnen, es liegt außerhalb meines Komfortbereichs. Eine Leserin sagt: das ist gut geschrieben, wie du erzählst, was passiert, wenn du öffentlich sprechen sollst.

Eva Wied sagt: »Wir werden das wieder machen. Das nächste Mal laden wir Fachleute ein. Am besten an einem Freitagnachmittag. Man kommt nach der Mittagspause, hört interessante Inhalte und kann danach direkt ins Wochenende.«

Wenn du eine Veranstaltung mit mir buchen möchtest, schreib mich gerne an.

Eindrücke von der Buchvorstellung


Über die Autorin

Andrea Brummack

Andrea Brummack ist freie Sachverständige in Fragen sexualisierter Gewalt. Sie findet mit dir Traumafolgelösungen – auf der Basis nonverbaler Methoden. Sie forscht zum Thema sexualisierte Gewalt, publiziert darüber und entwickelt Fortbildungen, Workshops etc.

Ihr Buch „Way Out: Sichere Hilfe für missbrauchte Kinder. Was hilft und was heilt“ ist beim Springer-Verlag Berlin Heidelberg erschienen. Sie lebt derzeit in Tübingen bei Stuttgart, glaubt an die tägliche Portion Stille und liebt gut gemachte Krimis, in denen die Bösen ihr Fett ab kriegen. Ohne Glitzer.

„Meine Vision ist eine neue Generation von sozialen Fachkräften, die leicht mit dem Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder umgehen. Ich wünsche mir lebendige Beziehungen im Kinderschutz. Und ich verstehe, dass sozialpädagogische Fachkräfte ihre Arbeit lieben – auch wenn der Stress gewaltig ist. Weil da diese Kinder sind. Diese kleinen, unverfälschten Menschen.”