Publikationen

Way Out: Sichere Hilfe für missbrauchte Kinder

Was hilft und was heilt

Traumafolgen bewältigen
Dieser Ratgeber zeigt, was Therapeutinnen und Therapeuten, Eltern, Angehörige, aber auch Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen und Lehrer*innen tun können, damit Kinder sexuelle Übergriffe gut verarbeiten und die traumatischen Folgen gelindert werden.

Geschichten und Fallberichte stellen Kinder vor, die ihren Weg aus gefährlichen Ereignissen und Konflikten gefunden haben, sowie praktische Tipps und Prinzipien, um sexuelle Traumata zu lösen. Der Fokus liegt dabei auf zwei Elementen: dem Umgang mit der durch den Schrecken verlorenen Sprache der Kinder sowie der Rolle des Tastsinns bei der Wiederherstellung positiver Assoziationen mit Berührung.

Way out: Sichere Hilfe für missbrauchte Kinder beschreibt hilfreiche Wendepunkte nach erlebter sexualisierter Gewalt. Das Buch unterstützt dabei, Lösungen zu finden.

»Wer durch liebende Hände gegangen ist verändert sein Leben. Denn es ist ein natürliches Gesetz, dass nichts so fest im Gedächtnis bleibt wie das, was uns unmittelbar berührt. Wir merken uns Dinge, die unter die Haut gehen. Das gilt im schlechten Sinn (Gewalt) ebenso wie im guten (Heilung). Darum können Berührung und Bewegung ein Ausweg sein. Nahezu aus jeder Krise.« Andrea Brummack

»Ich bin begeistert über die feinsinnige Art.« 
Dominique, Ergotherapeutin

»Ich finde das Buch unglaublich hilfreich. Vor allem was die therapeutische Haltung und bestimmte Dynamiken betrifft.«
Karina, Psychologin

»Es ist engagiert, gefühlvoll, wirkt sehr kompetent und überzeugend. Insgesamt ist es echt gelungen!«
Hanna, Elektroingenieurin


Mach, dass es aufhört

Signale von Kindern nach sexualisierter Gewalt

Signale erkennen
Dieser Leitfaden richtet sich an alle, die Kinder schützen wollen und dafür praktisches Handwerkszeug suchen. Wenn dein Ziel ist, Kindeswohlgefährdungen zu beenden, dann ist dieses Buch für dich. Es schärft deine Wahrnehmung, stärkt dich und unterstützt dich dabei, Kinder vor weiterer Gewalt zu schützen.

In Mach, dass es aufhört. Signale von Kindern nach sexualisierter Gewalt lernst du Merkmale zu erfassen, die Rückschlüsse auf einen Hintergrund sexualisierter Gewalt zulassen. Darüber hinaus erfährst du Techniken aus dem sozialen Bereich, die du sofort in deinen Alltag umsetzen kannst. Verbale und nonverbale Kommunikation sind dabei nur die halbe Miete: wer die beschriebenen Phänomene nutzt wird den Verdacht auf sexualisierte Gewalt gegen Kinder leichter einordnen und Kindeswohlgefährdungen buchstäblich entgegentreten können.

»Du wirst immer leichter wahrnehmen, wodurch, wann und wie Kinder auf sexualisierte Gewalt aufmerksam machen. Ein eigenes Kapitel zeigt außerdem, wie du dabei selbst gesund bleibst.« Andrea Brummack

»Sehr praktischer Handlungsleitfaden, dicht gepackt mit Infos, der sich sehr gut liest. Die Orientierungshilfen sind super.«
Micha Schöller, Fachberaterin der Anlaufstelle sexualisierte Gewalt in Tübingen

»Ich finde es sehr spannend, weil ich deine ehrliche Motivation fühlen kann und das vermisse ich oft in diesem Thema. Es kommt manchmal so kühl rüber, wenn Leute darüber schreiben.« Dorothee Krauss, Kinderschutzbeauftragte

»Sehr gut geschrieben, unsagbar wertvoll. Ich habe genau das erwartet, was ich dann erfahren habe.«
Sylvia Pietzko, Business- und Mental-Coach


Journal für Kinderschutz

Ein dynamisches Werkzeug zum Schreiben, Reflektieren und Planen

Wie willst du dokumentieren?
Das Journal für Kinderschutz begleitet soziale Fachkräfte im Schutzauftrag dabei, Worte zu finden, sich abzusichern und zu entlasten. Es unterstützt Prozesse der Gefährdungseinschätzung, Verdachtsabklärung und Intervention.

Hier kannst du Auffälligkeiten dokumentieren, sammeln und überdenken. Du kannst dir ein Bild von möglichen Gefahren machen und die Fäden in der Hand behalten. Die Abläufe wiederholen sich und begleiten dich im Alltag. Soziale Fachkräfte können eine Schreibroutine im Team etablieren.

Dabei durchläufst du immer wieder die folgenden Schritte:

  • Beobachten: Du nimmst Auffälligkeiten und relevante Situationen bewusst wahr.
  • Dokumentieren: Du hältst Beobachtungen strukturiert fest.
  • Reflektieren: Du überprüfst deine Wahrnehmung und Einschätzung.
  • Einordnen: Du bringst deine Beobachtungen in einen Zusammenhang.
  • Fachlich argumentieren: Du kannst deine Einschätzung begründet und nachvollziehbar vertreten. Oder du bereitest dich darauf vor.

Entscheide selbst, wie du die gesammelten Daten behandelst: entweder du setzt sie für dich ein, für deine eigene Reflexion, wie eine Vorbereitung auf später, oder du nutzt sie mit Schweigepflichtsentbindung im Kontext der Zusammenarbeit im Verlauf des §8a im Kinder- und Jugendhilfegesetz.

Wenn es dazu kommt, dass ein Anwalt die Interessen der Kinder in einem Umgangsverfahren vertreten soll, dann kann deine Dokumentation helfen, Kinderrechte durchzusetzen. Das Journal für Kinderschutz ist für dich, wenn du Orientierung gewinnen, deine Wahrnehmung reflektieren und fachlich nachvollziehbar dokumentieren möchtest; für dich und für andere.

»Ein hilfreiches Instrument, wer seinen (beruflichen) Alltag mit Kindern und sein eigenes Wahrnehmen und Handeln reflektieren möchte. Ein umsichtiger Weg mit und zu neuen Perspektiven.«
Hanns-Martin Wagner, Diakon, Jugendarbeiter und Supervisor/Coach